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Catcalling: Kathrin Gebel fordert verbindliche Schutzmaßnahmen trotz CDU-Absage

Nach CDU-Absage zum strafbaren Catcalling fordert die frauenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Kathrin Gebel, verbindliche Prävention und Schutz

Nach CDU-Absage zum strafbaren Catcalling fordert die frauenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Kathrin Gebel, verbindliche Prävention und Schutz

01. September 2025, Berlin

Die SPD-Bundestagsfraktion hat angekündigt, verbale sexuelle Belästigung („Catcalling“) unter Strafe zu stellen. Die Unionsfraktion hat dem Vorhaben bereits eine Absage erteilt und es als „Symbolgesetzgebung“ kritisiert.

Kathrin Gebel, frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag:
„Wir freuen uns, dass die SPD unsere jahrelange Forderung übernimmt. Schade und bezeichnend ist, dass es nicht verbindlich im Koalitionsvertrag gelandet ist. Die Absage der Union zeigt, wo das Problem liegt: Wer Catcalling als ‚Symbolgesetzgebung‘ abtut, verkennt die Realität. Catcalling ist keine Lappalie, sondern sexualisierte verbale Gewalt im öffentlichen Raum. Noch immer gibt es bis 2027 keine verlässliche Finanzierung für Schutz- und Beratungsstellen. Wer Sicherheit wirklich will, muss dafür sorgen, dass diese Strukturen dauerhaft und verlässlich finanziert werden. Die Sicherheit von Frauen ist kein Verhandlungsthema, sondern staatliche Pflicht.“

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