Streit um „Nur Ja heißt Ja“: Die Union verteidigt Schutzlücken
Laut einer neuen YouGov Umfrage befürworten 62 Prozent der 18 bis 29 Jährigen „Nur Ja heißt Ja“. Insgesamt stimmen 46 Prozent für die Reform, 32 Prozent dagegen. Dazu erklärt Kathrin Gebel, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag:
„Die junge Generation ist weiter als die Union, denn sie weiß, dass Schweigen, Erstarren und Bewusstlosigkeit kein Ja bedeuten. Gerade die Fälle von chemische Unterwerfung zeigt die Absurdität besonders deutlich. Täter machen Menschen mit Substanzen handlungsunfähig und das Strafrecht wartet auf Widerspruch. Wer nicht zustimmen kann, hat auch nicht zugestimmt. Der Bundesrat hat die Bundesregierung aufgefordert einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Justizministerin Hubig unterstützt die Reform. Wenn die Union jetzt weiter blockiert, verteidigt sie weiter eine glasklare Schutzlücke. Nur Ja heißt Ja, das ist absolute Minimum sexueller Selbstbestimmung.“
